Elbe

 

Fast wäre die Gose, einer der ältesten Bierstile der Welt, komplett von der Bildfläche verschwunden. Aber nun ist sie zurück und begeistert durch eine milde, weißweinartige Säure, eine leichte Gewürznote und eine spritzige Frische. Wir haben unsere Gose mit Koriander von Ankerkraut und Salz aus der Sylter Meersalzmanufaktur gebraut. 

Malz Pilsner Malz, Sauermalz, helles Weizenmalz
Hopfen Polaris
Bittere  11 IBU
Stammwürz 9 °P
Alkoholgehalt 4,3 % vol
Glas schlanke Form
Trinktemperatur ca. 6 °C

Geschichte
Ihren Ursprung hat die Gose in Goslar, ihren Namen von dem kleinen Harzflüsschen, aus dem die Brauer schon im Mittelalter das Wasser für ihr Bier entnahmen.Vom Harz aus verbreitete sich die Gose gen Osten, erfreute sich insbesondere in Leipzig besonderer Beliebtheit und war um 1900 das meistgetrunkene Bier der Stadt. Aber ähnlich wie die Berliner Weiße geriet auch die Gose in Vergessenheit. Bis der Brauer einer kleinen Leipziger Gasthausbrauerei den Bierstil Anfang der Jahrtausendwende wiederbelebte. 

Nachdem wir die Sylter Meersalzmanufaktur und den Macher dahinter, Alexandro Pape, im letzten Jahr kennen gelernt hatten, stand für uns fest: die nächste Gose wird mit dem Sylter Nordseesalz gebraut. Also machten wir uns im März auf den Weg nach Sylt um die feinen Meersalzkristalle, die aus reinem Nordseewasser gewonnen werden, abzuholen.
www.sylter-meersalz.de

Der Weg zum Koriander war nicht ganz so weit - einige Schritte über den Hof zu unseren Nachbarn von Ankerkraut reichten aus, um mit frischen Koriandersamen direkt aus dem Hamburger Hafen versorgt zu werden.
www.ankerkraut.de